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Energiefonds mit Biomassekraftwerken - Ökologisches Investment mit Rendite

Vorbei sind die Zeiten, da Investitionen in ökologische Energieprojekte überwiegend ideologische Gewinne versprachen. Zukunftssichere Anlagen in ökologisch sinnhafte Projekte ermöglichen heutzutage gute und sichere Erträge.
Die Politik fördert alternative Energien
Die Politik setzt klare Zeichen in Richtung alternative Energieträger. So sorgen das Kyoto-Protokoll und in Deutschland das „Erneuerbare Energien Gesetz (EEG)“ spätestens seit der Novellierung im Jahr 2003 für ein Umdenken. Der Anteil erneuerbarer Energien an der bundesweiten Stromversorgung soll bis 2010 auf mindestens 12,5 Prozent und bis 2020 auf mindestens 20 % gestiegen sein.Auch auf den Zuspruch der Bevölkerung können sich die alternativen Energieproduzenten verlassen. So hat das Meinungsforschungsinstitut TNS Emnid im Auftrag von Greenpeace folgende Zahlen vorgelegt: Unabhängig von politischem Lager, Region und Alter wollen drei Viertel der Deutschen die Förderung erneuerbarer Energien beibehalten oder sogar noch ausbauen. Bei der Wichtigkeit der Themen rangiert die Sorge um die Umwelt auf Platz zwei - hinter dem Thema "Wirtschaft und Soziales" - und noch vor der Sorge um Kriminalität, Krieg oder Terroranschlägen.
Wie in Biomasse investieren?
Biomasse leistet in Deutschland den größten Beitrag aller erneuerbaren Energieformen. Von dem im Jahr 2008 erzeugten Strom aus alternativen Energien entfielen siebzig Prozent auf Energie aus Biomasse. Innerhalb der letzten zehn Jahre haben sich die Biomasseprojekte in der Bundesrepublik erheblich erhöht. Allein die Biogasanlagen haben sich in diesem Zeitraum auf über 4.000 versechsfacht.
Biomasseheizkraftwerke haben folgende Vorteile:
Es bestehen gesetzlich geregelte Preis- und Abnahmegarantien. Für den Verkauf je kWh an Strom (EEG), für den Einsatz von Biomasse (so genannter "Nawaro-Bonus" in der Biomasse-Verordnung), für Anlagen, in denen neben Strom noch Wärme oder Kälte erzeugt und verkauft werden (Bonus über das Kraft-Wärme-Kopplungsgesetz) und für Anlagen, in denen zusätzlich Gas zur motorischen Verstromung erzeugt wird (Technologiebonus).
Über den Verkauf von Wärme oder Kälte an Gemeinden, Industriebetriebe, Wohngebiete, Schulen oder Behörden, den Verkauf von Gas und sogar der Asche werden zusätzliche Einnahmequellen erschlossen.
Wichtige Details dieses Biomasse-Fonds
Der Anbieter definiert Ökologie sehr streng. So werden keine Pflanzen zur Energiegewinnung verwendet, die dem Menschen als Nahrungsmittel dienen. Es wird ausschließlich in bestehende Biomasseanlagen investiert. Bei diesen bestehenden Anlagen wird die Effizienz gesteigert, indem die Anlage auf den neuesten technischen Standard aufgerüstet und dieser dauerhaft weiter verbessert wird. Jede einzelne Investition setzt voraus, dass alle vorgegebenen Kriterien eingehalten werden.Daneben wird auch auf die Energiegewinnung durch spezifische Pflanzen gesetzt. Dabei ist vor allem Miscanthus (Chinaschilf) im Visier. Wegen des schnellen Wuchses und des hohen Brennwertes, liefert die Pflanze günstige Voraussetzungen zur Verwendung als nachwachsender Lieferant von Biomasse. Bereits ab dem zweiten Jahr können zwischen fünf und sieben Tonnen pro Hektar geerntet werden. Später steigert sich das Ertragspotenzial auf 16-20 Tonnen je Hektar. Auf einem mit Miscanthus bepflanzten Grundstück von der Größe eines Fußballfeldes lässt sich Biomasse mit einem Energieäquivalent von 4.000 bis 6.700 Liter Heizöl ernten - und das jedes Jahr. Das entspricht in etwa einer Energie von 40.000 bis 67.000 Kilowattstunden. Ein Zweipersonenhaushalt hat in einem Jahr Bedarf an rund 2.400 Kilowattstunden.
Die Eckdaten
- Anlagedauer 12 bis 25 Jahre (Beteiligung ab dem 12. Jahr jährlich kündbar)
- gesetzlich garantierte Abnahme von Strom und Einspeisevergütung
- Beteiligung bereits ab 5.000,- EUR
- Gewinnabhängige Ausschüttungen 3.-10. Jahr 8% p. a. ; 11.-25. Jahr 10% p. a.
- Kündigung: nach Mindestlaufzeit von 12 Jahren – jährlich möglich
- Fondsvolumen: 10.000.000,- EUR
- reiner Eigenkapitalfonds
Ihr
Michael Rehberger
Eingestellt am 18.08.2009 von M. Rehberger
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