Ist ein Goldverbot heutzutage denkbar?

Quelle: ©peterHiresImages-Fotolia.com
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In der Geschichte finden sich mehrere Beispiele für Verbote von Gold

Immer wieder taucht im Zusammenhang der Vermögenssicherung über Gold die Frage nach einem möglichen Goldverbot auf. Ein entscheidender Grund für die Furcht vor einem solchen Verbot, war sicherlich das Goldverbot in den USA, das am 5.4.1933 verhängt wurde und fast 40 Jahre Bestand hatte. Weitere Beispiele in der Geschichte belegen, dass ein Staat, der mit dem Rücken zur Wand steht, durchaus derartige Maßnahmen einsetzt.

Kann ein Goldverbot wieder aktuell werden?

Sicherlich kann ein solches Verbot nie ausgeschlossen werden. Jedoch bin ich der Meinung, dass in einem solchen Fall, von staatlicher Seite andere Mittel zum Einsatz kämen. In der aktuell viel diskutierten neuen Weltordnung wird unter anderem eine einheitliche Weltwährung angestrebt. Sollte ein solches neues Weltwährungssystem tatsächlich zu Stande kommen, wird die spannende Frage sein, ob dieses Weltwährungssystem auf einer Goldbasis aufbaut. Bei einem Gold gedeckten Währungssystem hätte ein Staat oder eine Staatengemeinschaft wirkungsvolle Steuerungsmöglichkeiten bezüglich des Goldpreises. So könnte der Goldpreis von Regierungsseite auf einem bestimmten Betrag eingefroren werden. Dies würde auch den Zukauf von Gold für die Zentralbanken praktikabler machen. Ebenso gibt es viele Berichte, dass große Mengen der Goldreserven der Zentralbanken verliehen wurden und bei den aktuellen Preisen kaum zurückforderbar sind.

Andere Möglichkeiten den Goldmarkt zu steuern

In den USA gibt es gegenwärtig Bestrebungen den Handel und Verkauf von Gold allein auf staatliche Stellen einzugrenzen. In einem solchen Fall wäre es staatlich möglich, die verfügbare Menge des Edelmetalls zu regulieren und zu begrenzen. Ebenso denkbar und diskutiert ist der Wegfall der aktuellen Freigrenze, für den anonymen Erwerb von Gold (Nichtidentifizierung des Kunden) von 15.000 Euro auf Null Euro. Letzten Endes wird es dem Ideenreichtum des Gesetzgebers überlassen bleiben, auf diese Dinge Einfluss zu nehmen.

Gold und Silber bleiben wichtige Vermögensspeicher

Die aufgeführten Denkanstöße sollen Ihnen helfen, langfristig tragfähige Entscheidungen beim Kauf von Edelmetallen zutreffen. Gold ist und bleibt ein wichtiger Bestandteil beim Schutz bestehender Vermögenswerte. Ich empfehle jedoch, den Anteil von Gold am Gesamtvermögen aus den oben genannten Gründen nicht über zu gewichten.

Für besonders interessant halte ich das Edelmetall Silber. Durch die hohe Industrienachfrage ist hier ein Verbot nicht praktikabel. Ich rate Ihnen, sich intensiver mit den Perspektiven von Silber zu beschäftigen, da hier mittel- und langfristig hohe Preisanstiege zu erwarten sind. Die gesamte Angebot und Nachfragesituation im Silbermarkt gibt diesem Rohstoff glänzende Perspektiven für die Zukunft. Besonders interessant, für deutsche Anleger, ist der Erwerb von physischem Silber ohne Mehrwertsteuer.

Bauen Sie sich ein Portfolio aus verschiedenen Sachwerten

Um von den angeführten politischen Entscheidungen unabhängiger zu werden, halte ich es für erforderlich über mehrere Sachwerte zu streuen. Dies reduziert nicht nur ihr Risiko erheblich, sondern verschafft dem Investor mehrere voneinander unabhängige Einkommensquellen. Welche Sachwerte dafür aus meiner Sicht infrage kommen, können sie in meinem Artikel „Die besten Sachwerte für Sicherheit in der Finanzkrise“ nachlesen. Nehmen Sie bei weiteren Fragen Kontakt mit mir auf.

Mit den besten Grüßen

Ihr
Michael Rehberger


Eingestellt am 17.02.2010 von M. Rehberger
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