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Kapitalanlage Schiffsbeteiligungen (Schiffsfonds)
Ich behaupte, dass Anleger die über die Besonderheiten und Möglichkeiten von Schiffsbeteiligungen qualifiziert aufgeklärt und beraten werden, diese Kapitalanlage in Ihrem Portfolio nicht mehr missen wollen. So hat der Schiffsmarkt eine geringe Korrelation zu den Aktienmärkten, was stabilisierend auf das Gesamtportfolio wirkt.
Der stetig wachsende Welthandel wird zu über 96% über den Schiffsverkehr abgewickelt, da die Transportkosten hierbei konkurrenzlos günstig sind. Im Zusammenhang mit den Wachstumsmärkten wird aktuell meist China genannt, doch bereits in 5 Jahren soll die Bevölkerung Indiens China eingeholt haben.
Die Ladekapazität der Containerschiffe wird in TEU angegeben. Ein TEU (Twenty-foot Equivalent Unit) ist ein Standard ISO-Container mit einer Breite von 8 Fuß (2,44 m) und einer Länge von 20 Fuß (6,096 m).
Keine Abgeltungssteuer für Schiffsbeteiligungen
Seit der Einführung der Tonnagebesteuerung 1999 sind die Erträge aus Schiffsbeteiligungen so gut wie steuerfrei und dies wird auch mit der Abgeltungssteuer 2009 nicht geändert. Somit fließen die Erträge quasi brutto für netto zu und die Nachsteuerrendite ist oft beachtlich.Da die Schiffe meist mit 50 % - 60 % Fremdkapital finanziert werden, verdoppeln sich die Ausschüttungen sukzessive bis zur Entschuldung des Schiffes (meist nach 10 bis 14 Jahren). Die Ausschüttungen liegen aktuell etwa bei 7 % bis 8 % zu Beginn und steigen auf 15 % bis 20 % in der schuldenfreien Betriebsphase. Wird die Beteiligung aufgelöst (im Marktdurchschnitt nach knapp 10 Jahren) erfolgt der Verkauf des Schiffes, wobei der Verkaufserlöse dem Anleger komplett steuerfrei zufließt (Tonnagesteuer).
Erfahrung und Zugriff auf den gesamten Markt führen zu soliden Investitionen an denen Sie als Anleger lange Freude haben.
Risiken bei Schiffsbeteiligungen
Jedem Anleger sollte klar sein, dass auch die Schiffsmärkte Schwankungen unterliegen. Daher wird kein Schiff (unternehmerische Beteiligung) über die Laufzeit exakt die Werte ausschütten, wie dies der Prospekt vorsieht. Dennoch sind die Schwankungen (Volatilität) wesentlich geringer als die der Aktienmärkte.Da die Schiffsmärkte über den Dollar abgewickelt werden, ist genau zu prüfen wie Währungskurse kalkuliert und Währungsrisiken abgesichert sind. Weiter zu untersuchen sind der Einkaufspreis des Schiffes, die unterstellten Betriebskosten, die Anschlusscharterraten und der angenommene Verkaufserlöse. Erst die gesamte Betrachtung aller Einflussgrößen, incl. der Leistungsbilanz des Initiators durch einen erfahrenen und unabhängigen Berater, ermöglicht eine gute Entscheidung.
Eingestellt am 27.05.2008 von M. Rehberger
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