Schweizer Franken - Norwegische Krone – Schwedische Krone

Quelle: istockphoto-scibak
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Die Meldung der Schweizer Nationalbank (SNB) am 06.09.2011 erregte internationales Aufsehen: Die Schweiz wird ab sofort keinen höheren Wechselkurs als 1,20 CHF für 1 EUR zulassen. Die darauf veröffentlichen Meldungen, dass der Schweizer Franken nun an den Euro gekoppelt ist, sind so nicht ganz richtig. Der Schweizer Franken soll nur gegen eine Aufwertung über 1,20 CHF je Euro durch Interventionsmaßnahmen der Schweizer Nationalbank abgesichert werden, eine Abwertung bleibt möglich. Ob dies tatsächlich gelingt, bleibt abzuwarten. Sicher ist allerdings, dass die Schweiz damit ihre Währungssouveränität abgegeben hat. Folglich kann der Schweizer Franken Anlegern nun nicht mehr als sicherer Hafen vor der Eurokrise dienen.

Die Schweiz musste handeln, um die eigene Wirtschaft zu schützen

In der jüngsten Vergangenheit kam die Schweiz als kleine Volkswirtschaft immer stärker unter Aufwertungsdruck. Die weltweite Schuldenkrise sorgte bei vielen Anlegern und Investoren für steigende Ängste vor höherer Inflation oder einer Währungsreform im Euroraum. Diese massive Dynamik an zunehmenden Geldströmen in den Schweizer Franken machte der Schweizer Exportwirtschaft schwer zu schaffen. Somit zog man hier die Notbremse und setzte gleichzeitig ein Zeichen für andere „Hartwährungen“.

Sind die Norwegische Krone oder die Schwedische Krone die neuen Fluchtwährungen?

Die Meldung der Schweiz zeigte sofort Wirkung. Alternative Währungen wie die Norwegische, Dänische oder die Schwedische Krone verbuchen eine stark steigende Nachfrage. So verteuerten sich die Schwedische Krone und die Norwegische Krone binnen kurzer Zeit um etwa 10 Prozent. Wer jedoch weiter denkt, erkennt schnell, dass auch diese kleinen Volkswirtschaften nur begrenzt Kapital verkraften können. Auch hier wird man Wege finden, um eine zu massiv werdende Kapitalflucht in die eigene Währung zu unterbinden.

Währungen können keinen echten Vermögensschutz bieten, das können nur reale Sachwerte!

In Beratungen und Vorträgen wurde mir oft die Frage nach sicheren Alternativwährungen gestellt. Meine Antwort lautete: „Kleine Volkswirtschaften bieten keinen echten Schutz, da sie nur begrenzt einen Kapitalzustrom verkraften können. Diese Währungen werden vielleicht langsamer fallen als der Euro und sind daher als Alternative für Bargeldreserven eine Option. Doch auch diese Option ist nicht risikofrei. Bei größeren Beträgen sollte hier in verschiedenen Währungen gestreut werden. Besonders interessant sind dabei wirtschaftlich stabile und rohstoffreiche Länder. Einen wirklichen Vermögensschutz erreicht man jedoch nur durch den Besitz realer Sachwerte und Rohstoffe. Diese haben selbst nach einer hohen Inflation oder einer Währungsreform den entsprechenden Gegenwert wie im alten System.
Schweizer Franken - Norwegische Krone – Schwedische Krone - SachwertemitMAP-01

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Beste Grüße
Ihr
Michael Rehberger


Eingestellt am 11.09.2011 von M. Rehberger
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