| << Rette Deinen Umsatz - Rette Dein Vermögen | Die Finanzkrise - Was passiert aktuell... nd was können Sie tun? >> |
Performance und Fondskosten - Was jeder wissen sollte
Bei allen Bemühungen ist es weder für den erfahrenen Finanzdienstleister noch für den Privatanleger möglich, einen tatsächlichen Kostenvergleich von Investmentfonds vorzunehmen. Begründet ist dies darin, dass neben dem Agio und der Management Fee weitere Kostenpositionen anfallen. Diese werden von einigen Gesellschaften auf die Total Expense Ratio (TER) angerechnet; jedoch von anderen nicht. Weitere Positionen sind generell nicht Bestandteil eines Kostenausweises und tauchen nicht einmal im Jahresbericht auf.
So fehlt bis heute eine klare Vorgabe des Gesetzgebers über die Ermittlung einer Total-Kostenquote (TER), mit allen erforderlichen Positionen.
Warum eine Entscheidung aufgrund geringer Kosten teuer sein kann?
Das in der Presse und Wirtschaftssendungen immer wieder aufgegriffene "Kostenthema" sollte im eigenen Interesse nicht überbewertet werden. Gäbe es so viele teure deutsche Autos auf unseren Straßen, wenn die Kosten das alleinige Kriterium wären? Es gibt auch bei Geldanlagen ein Preis-, Leistungsverhältnis!Reicht es aus bei Managementgebühren, der TER oder den erfolgsabhängigen Gebühren besonders günstige zu sein? Machen Exchange Traded Funds (ETF) alle klassischen Fonds überflüssig, da sie wesentlich günstiger sind? Bringt ein honorarpflichtiges Rating das zu Lasten der Fondskasse in Auftrag gegeben wird dem Anleger einen Mehrwert?
Ein Blick in die aktuellen Depots beantwortet diese Fragen
Einige der Depots die ich aktuell zur Überprüfung und Optimierung bekomme, sind zusammengesetzt aus kostengünstigen ETFs und sind über 40 % im Minus. Gute Aktienfonds, die fallende Märkte nach unten absichern, sind gerade einmal mit ca. 5 % im Minus. Welcher Anleger hat 35 Jahre Zeit um diese Differenz wieder hereinzuholen?Was also ist zu tun?
Wie auch immer Kostenpositionen verschleiert werden und in welcher Form auch immer gemogelt wird – es gibt eine Kennzahl, an der keine noch so gut versteckte Kostenposition vorbeikommt - die Performance. In der Performance spiegeln sich alle Ausgaben die keinen Nutzen bringen. Wer umgekehrt trotz hoher Managementvergütung überdurchschnittliche Ergebnisse erwirtschaftet, der hat eine gute Leistung erbracht. Und genau davon profitieren die Anleger des Fonds.Betrachten Sie Ratings kritisch
Wissen Sie für welche Ratings die Fonds Gesellschaft selbst die Rating-Agentur bezahlt? Seien Sie auch vorsichtig mit Ratings, die neben Performance- und Risikokennzahlen zusätzlich noch die Kosten als Ranking-Kriterium heranziehen.So kann ein Fonds mit guter Wertentwicklung und vergleichsweise hoher Managementgebühr oder TER, durch eine zusätzliche Gewichtung der Kosten in der Gesamtwertung nach unten gedrückt werden. Fonds mit schlechter Wertentwicklung und niedrigen Kosten werden über die zusätzliche Gewichtung der Kosten in der Gesamtwertung aufgewertet. Macht das wirklich Sinn?
Was ist aktuell die richtige Strategie?
Besonders in den momentan sehr unruhigen Zeiten, ist die richtige Anlagestrategie von entscheidender Bedeutung! Diese ist jetzt klar auf Sachwerte auszurichten. Dafür gibt es über den Aktienmarkt hinaus viele wichtige Anlageklassen, die Sie nutzen sollten. Investitionen im Aktienmarkt empfehle ich wirksam und konsequent nach unten abzusicheren.Melden Sie sich bei mir für weitere Informationen und professionelle Beratung.
Ihr Michael Rehberger
Eingestellt am 16.12.2008 von M. Rehberger
Trackback



Kommentar hinzufügen:
Ihre persönlichen Daten werden nicht angezeigt.