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Vorzugskapital – hohe Sicherheit, gute Erträge und keine Abgeltungssteuer
Eine wenig bekannte und sehr interessante Möglichkeit bietet hier die Investition in Vorzugskapital. Dies bietet dem Anleger die Kombination einer sicheren, rentablen und fast steuerfreien Anlage mit regelmäßigen Erträgen von etwa 6 %. Diese Möglichkeit gibt es nur in einigen ausgesuchten Fondskonzepten.
Dabei wird einer kleinen Gruppe von Anlegern eine Vorzugsstellung eingeräumt. Deshalb heißen diese Anleger Vorzugsanleger und ihr Anteil am Fonds nennt sich Vorzugskapital. Der Rest der Investitionen der normalen Anleger, wird Standardkapital genannt. Zu Gunsten einer stark erhöhten Sicherheit, verzichten die Anleger von Vorzugskapital auf zusätzliche Erträge.
Welche konkreten Vorteile hat die Anlage in Vorzugskapital?
Ein Fall aus der Praxis: Bei einer Beteiligung im Jahr 2007 waren 12 % davon als Vorzugskapital für Vorzugsanleger verfügbar. Die Verteilung der Ausschüttungen war folgendermaßen aufgeteilt:
Ausschüttungen für die Vorzugsanleger: 6 % pro Jahr - fest
Ausschüttungen für die Standardanleger: 8 % pro Jahr - prognostiziert
Somit werden aus den Erträgen des Fonds zuerst 6 % pro Jahr an die Vorzugsanleger überwiesen. Erst danach erhalten die Standardanleger ihren Ertrag, dafür aber 8 % pro Jahr. Vielleicht sogar mehr, falls die Geschäfte besser laufen als geplant. Die Vorzugsanleger bekommen von dem Mehrgewinn nichts ab. Das ist der Preis für die sichere Vorzugsstellung.
Mehr Sicherheit über die gesamte Laufzeit
Sind Gewinne des Fonds einmal unter den geplanten Werten, so betrifft die geringere Ausschüttung nur die Standardanleger. Die Vorzugsanleger haben ja eine Vorzugsstellung und erhalten ihre festgeschriebenen 6 % pro Jahr als Vorzugsausschüttung.Sollte der Fonds einmal so schlecht laufen, dass auch an den Vorzugsanleger keine Ausschüttung möglich ist, ist das nicht schlimm, da diese für die Vorzugsanleger am Ende der Laufzeit nachgeholt wird.
Für die Rückzahlung ihrer Beteiligungssummen erhalten die Vorzugsanleger in der Regel 100 % als festen Wert zurück. Die Standardanleger dagegen haben auch hier die Chance auf höhere Werte. Von diesen zusätzlichen Gewinnen erhalten die Vorzugsanleger nichts.
Sollte der Erlös des Fonds am Laufzeitende unter den Erwartungen liegen, so hat das natürlich auch Auswirkungen auf die Rückzahlungsquoten. Allerdings nicht für die Vorzugsanleger! Diese haben auch hier eine Vorzugsstellung und erhalten ihre festgeschriebenen Rückzahlungsquote von 100 %. Erst danach erhalten die Standardanleger ihre Gelder zurück. Mit Pech vielleicht nur 80 % oder 60 %. Aber eben mit Verlust. Die Verlustbeteiligung der Vorzugsanleger ist ausgeschlossen!
Reservierung und frühzeitiges Anfragen erhöht die Chancen auf Vorzugskapital!
Ein solches Investment für den eher sicherheitsorientierten Anleger, trägt zur Streuung und Risikoreduzierung eines Portfolios bei.Bei Interesse sollten Sie frühzeitig mit mir in Verbindung treten, um zu prüfen ob und welche Angebote aktuell verfügbar sind. Da es schwierig ist wirklich gute Angebote zu sichern, erhöht Ihre rechtzeitige Anfrage die Wahrscheinlichkeit berücksichtigt zu werden.
Melden Sie sich wegen weiterer Fragen gerne bei mir.
Beste Grüße
Michael Rehberger
Eingestellt am 15.01.2009 von M. Rehberger
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